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César-Franck-Gesellschaft e.V.

Internationale Vereinigung

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º Neuerscheinung: erste kritische Ausgabe des Streichquartetts Francks

Donnerstag, 24.02.2011

César Franck: Quatuor à cordes (Bärenreiter Urtext). Hrsg. von Christiane Strucken-Paland in Zusammenarbeit mit der César-Franck-Gesellschaft. Kassel: Bärenreiter 2010, 78 Seiten, kartoniert. TP 421. ISMN 979-0-006-20523-3. € 10,95. (Einzelstimmen: Kassel: Bärenreiter 2011, BA 9421, ISNM 979-0-006-53851-5. € 33,95.)

César Franck vollendete sein Streichquar-tett im Frühjahr 1890. Im gleichen Jahr wurde es auch uraufgeführt und kurz vor seinem Tod im Oktober veröffentlicht. Erstmals erscheint dieses Werk nun in einer wissenschaftlich-kritischen Ausgabe. Neben dem Erstdruck und der Stichvorlage werden hierbei die Skizzen sowie eine Abschrift des Autographs herange-zogen. Berücksichtigt wurden ferner Francks Briefe und handgeschriebene Stimmen, die der Komponist für Eugene Ysaÿes Streich-quartett anfertigte. Christiane Strucken-Paland zeichnet in ihrem Vorwort die Bedeutung des Streichquartetts für das Pariser Musikleben des Fin de siècle nach und stellt es in den Kontext von Francks später Kammermusik. Zudem beschreibt sie die Genese des Werks, seine Veröffentlichung und Rezeption und erörtert Aspekte der Aufführungspraxis. Die beigegebenen Faksimiles zeigen Francks Kampf mit dem Eröffnungssatz; der Kritische Bericht schließlich listet die verschiedenen durch die Quellen legitimierten Lesarten auf.

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º Buch-Erscheinung: Zyklische Prinzipien in den Instrumentalwerken César Francks

Montag, 23.11.2009

Christiane Strucken-Paland, Zyklische Prinzipien in den Instrumentalwerken César Francks (Kölner Beiträge zur Musikforschung, Bd. 7). – Kassel: Bosse-Verlag, 2009, 540 Seiten, kartoniert, Notenbeispiele
ISBN 978-3-7649-2707-3
€ 49,95.

Im Zusammenhang gehört – Das “principe cyclique” bei César Franck
Für kaum einen Komponisten seit Beethoven ist die Technik der kunstvollen Satzverknüpfung als “zyklisches Prinzip” so zum Schlagwort geworden wie für César Franck. Obwohl bereits sein Schüler Vincent d’Indy Ende des 19. Jahrhunderts diesen Begriff etablierte, fehlten hierzu in der Forschung bislang detaillierte Untersuchungen.
Christiane Strucken-Paland gibt mit einer ausführlichen Analyse besonders der späten Instrumentalwerke César Francks einen fundierten Überblick über dessen zyklischen Kompositionsstil. An Werken wie der Violinsonate, dem Klavierquintett, dem Streichquartett oder der Symphonie wird die Bedeutung der vielfältigen wie einfallsreichen Satzverknüpfungen für das Verständnis von Francks Werk offensichtlich. Zudem beweist der einordnende Blick auf die musikästhetische Diskussion seiner Zeit, dass Franck mit der netzwerkartigen Verflechtung von Motiven eine individuelle Lösung fand, um die von Beethovens Prinzip “Durch Nacht zum Licht” geprägten klassischen Gattungen gleichsam von innen heraus zu erneuern.

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º Neuerscheinung: Symposiumsbericht “César Franck im Kontext”

Dienstag, 20.10.2009

Der Symposiumsbericht “César Franck im Kontext. Epoche, Werk und Wirkung” ist soeben erschienen!

César Franck ist Impulsgeber der französischen Musik in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts.
Franck entwickelte eine unverwechselbare Ton- und Formensprache, die in Frankreich um die Wende zum 20. Jahrhundert geradezu schulbildend wurde, und deren Ausstrahlung sich über den Bereich der Musik hinaus auch Literaten nicht entziehen konnten.
Der Band enthält Beiträge von Hermann J. Busch, Peter Jost, Martin Kaltenecker, Stefan Keym, Heribert Koch, Fabian Kolb, Kurt Lueders, Franz Michael Maier, Ralph Paland und Christiane Strucken-Paland.

César Franck im Kontext. Epoche, Werk und Wirkung. Bericht über das Internationale Musikwissenschaftliche Symposion bei den César-Franck-Tagen der Philharmonie Essen, herausgegeben von Christiane Strucken-Paland und Ralph Paland im Auftrage der César-Franck-Gesellschaft e.V.
207 S., Abb., Notenbeisp., Hardcover, Verlag Dohr Köln 2009
ISBN: 978-3-936655-70-4, EUR 24, 80

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Inhaltsverzeichnis Symposiumsbericht

Rezension zum Symposiumsbericht

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º CD-Neuerscheinung

Sonntag, 07.12.2008

Neue CD der Essener César-Franck-Tage soeben erschienen!


Ersteinspielungen von Daniel Roth “La Joie” für Orgel, Klavier und Orchester
und Guy Bovet “A Fancy for two to play” für Orgel und Klavier

Die Kuhn-Orgel der Philharmonie Essen
Solistische und Konzertante Musik
von C. Franck, J. Reubke, S. Karg-Elert, G. Bovet, D. Roth und A. Guilmant
Mitwirkende: Christian Schmitt (Orgel)
Kristin Merscher (Klavier)
Nordwestdeutsche Philharmonie (Dirigent: Emmanuel Plasson)

ausführlicher Booklettext auf deutsch, englisch und französisch

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º CD-Empfehlung

Mittwoch, 30.04.2008

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César Franck – Sämtliche Orgelwerke
Vol. 1 – Vom Wunderkind zum Poeten
Vol. 2 – Verkannte Größe
Vol. 3 – Erfüllung und Abschied
gespielt von Hans-Eberhard Roß auf der Goll-Orgel in St. Martin Memmingen

jeweils zwei Super Audio CDs (Hybrid)
erschienen bei Audite Music

Die CDs können bestellt werden unter: www.kirchenmusik-memmingen.de

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º Franck – Transkriptionen für Klavier

Dienstag, 01.01.2008

César Franck interpretiert von Sodi Braide (Klavier)

Prélude, Choral et Fugue
Prélude, Fugue et Variation pour orgue (Transkription Harold Bauer und Sodi Braide),
Drei Orgelchoräle (Transkription Blanche Selva),
Prélude, aria et final

Der nigerianische Pianist Sodi Braide hat einige Orgelstücke César Francks für das Klavier bearbeitet und setzt damit die von dem berühmten Pianisten Alfred Cortot begonnene Tradition der Klavier-Transkription Franckscher Werke fort: Zusammen mit Harold Bauer übertrug er das Orgelwerk “Prélude, fugue et variation”; Blanche Selva bearbeitete die drei Orgelchoräle für Klavier. Neben diesen Transkriptionen hat Braide auf der CD des Labels Lyrinx auch Francks dreiteilige Klavierkomposition “Prélude, aria et final” eingespielt.
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º Neue Franck-CD

Dienstag, 01.01.2008

César Francks Violinsonate für Oboe transkribiert
Soeben ist eine neue Einspielung der Violinsonate A-Dur von César Franck erschienen. Erstmals auf CD erklingt dieses singuläre Werk in einer Transkription für Oboe und Klavier des Schweizer Oboisten Martin Gebhardt, der diese Bearbeitung auch gemeinsam mit der Pianistin Nadja Dan Cerkavska aufgenommen hat. Er spielt dabei auf einer Oboe, die das Atelier “Fossati” Paris eigens für ihn entwickelt hat, und die durch ihre ungewöhnlich flexible, farbenreiche Klangpalette dem expressiven Ausdruckswillen des 19. Jahrhunderts in besonderer Weise entspricht. Auch die Francksche Sonate eröffnet auf diesem Instrument dem unvoreingenommenen Hörer neue Facetten.
Zu beziehen ist die CD über und über www.fossati-paris.com.
Neue César Franck CD

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º Het Orgel Als Orkest

Montag, 02.07.2007

Het Orgel Als Orkest - Volume 1het-orgel-als-orkest-vol-2.jpg

Wouter van den Broeck spielt an der Orgel von St. Remigius Viersen
Volume 1: César Franck: Trois Pièces, Six Pièces (1 & 2), Pièces pour Orgue ou Harmonium, Andantino (2 CDs)
Volume 2: César Franck: Six Pièces (3-6) Trois Chorals. Eugène Gigout: Dix Pièces (2 CDs)

Preis pro Box: 22,50 €
zu bestellen per e-mail:

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